Freitag, 18. Oktober 2013

Ideen zum Verschenken #15 Glühweingewürz

Hallo ihr Lieben,

ich sage es euch nicht gerne, aber allmählich lässt es sich nicht mehr leugnen: Ihr könnt die kuscheligen Winterstiefel, den warmen Mantel und das dicke Bettzeugs raus holen. Es dauert nicht mehr lange, dann ist er da: Der Winter!! :)

Auch wenn ich jetzt reichliches Kopfschütteln ernten werde - ich mag den Winter. Allein der Gedanke an Schnee lässt mein Herz höher hüpfen. Oder die Vorweihnachtszeit! Mal ehrlich: Gibt's was Besseres als Plätzchen, Weihnachtsmärkte und diese langsam größer werdende Vorfreude auf Weihnachten? Wohl kaum. 

Dazu passt die heutige Idee: Selbst gemischtes und eingenähtes Glühweingewürz! Alles, was ihr dazu braucht sind ein paar Gewürze, Teebeutel und etwas Geduld mit Nadel und Faden!





Was ihr braucht:

Gewürze:
Zimtstangen
Sternanis
Nelken
Cranberries
Zimtpulver
Vanilleschoten aus der Mühle
Glühwein-Gewürz (Meßmer)

Verpackung:
leere Teebeutel (bei dm)
Nadel & Faden
Etiketten 

(nicht im Bild)
Papier
Fotoklebeecken
Tacker
Büroklammern


Bei Aldi gab es letzte Woche Weihnachtsgewürze relativ günstig. Unter anderem habe ich auch eine Vanille-Mühle gekauft, in die ich mich echt ein bisschen verliebt habe, weil sie sooooo gut duftet. Hmmmmmm... 


Das Glühwein-Gewürz von Meßmer habe ich als Grundlage für die Mischung benutzt. Ein Beutelchen von Meßmer reicht für 0,75L Rotwein, ich habe die Mischung durch 4 geteilt, damit ich auch noch andere Aromen als meine "festen" Gewürze im Beutel mit drin habe.

Pro Beutel habe ich etwa folgende Mengen an Gewürzen reingefüllt:
1/2 Anisstern
4-6 Nelken
1/2 Zimtstange (hier lohnt sich der Einsatz einer Zange)
3 kleine Vanillestückchen
1/3 TL Zimtpulver
6-8 Cranberries
1/4 Glühwein-Gewürz aus dem Meßmer Beutel




Übrigens: Den Teebeutel vom Fertiggewürz nur an einer Seite aufschneiden (siehe Foto). Sonst ist der Beutel an beiden Enden offen.


Jetzt kommen Nadel, Faden und die Etiketten zum Einsatz. Die Etiketten habe ich vorher am PC erstellt und auf buntes Papier gedruckt. Im folgenden Bild seht ihr, wie ich den Beutel gefaltet habe. Und lustige Aufnahmen von meinem Zeigefinger. :)


Somit habt ihr dann einen Riesenteebeutel gefaltet, den ihr nur noch mit ein paar Stichen zunähen müsst. Um das Fadenende etwas zu verstecken, habe ich den ersten Stich unter der Faltecke gemacht. Es reicht, den Faden doppelt zu nähen, dann ist er schön fest am Beutelchen.


Am anderen Fadenende befestigt man dann das Schildchen, was man auch von handelsüblichen Teebeuteln kennt. Ich habe Faltschildchen gebastelt. Dann kann man das obere Fadenende zu einer Schlaufe verknoten und das gefaltene Schild mit einem Klebeecke an der Falte befestigen.


So sieht dann der fertige Beutel aus. Eigentlich recht unspektakulär. Natürlich kann man auch noch Muster in den Beutel nähen, wenn man möchte. Ich hatte dazu ehrlich gesagt nicht die Geduld. Lieber habe ich aus ein paar schönen Papierbögen noch eine Verpackung gebastelt.


Einen langen Papierstreifen zurecht schneiden und das obere Ende umfalzen. Das untere Ende knapp unter der Falz fest tackern. Den Gewürz-Beutel von der Seite in die Verpackung schieben und an der oberen Falz mit einer Büroklammer befestigen. Auf der Verpackung kann man dann noch gut ein Rezept für einen fruchtigen Glühwein aufkleben.




Man kann das Glühwein-Gewürz gut in Kombination mit einer Flasche Rotwein und einer Orange verschenken. Aber auch als kleines Mitbringsel oder Gastgeschenk ist es eine schöne Idee, die bei jedem gut ankommt. Die Gewürze kann man natürlich auch zusammen mit Apfelsaft aufkochen und daraus einen leckeren (Kinder)Punsch zaubern.

Na, läuft euch auch schon das Wasser im Munde zusammen? :)

In diesem Sinne - Zum Wohl. Die Pfalz. 

Eure Tschessi








Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hier könnt ihr Kommentare, Kritik und Anregungen hinterlassen!