Freitag, 25. Oktober 2013

Ideen zum Verschenken #17 Süße Mischung für die Seele

Meine Lieben,

alle Kalorienzähler, Zuckervermeider und Ernährungsexperten sollten spätestens JETZT aufhören zu lesen. In diesem Beitrag ist alles enthalten, was Spaß, glücklich und leider auch ein bisschen dick macht. 

Erinnert ihr euch noch an euren Schulweg? Also ich schon. Auf meinem Schulweg lagen ein Bäcker und zwei Bahnhofskioske, die allerhand Süßwaren im Sortiment führten. Ab und an habe ich mir dann dort von meinem Taschengeld eine süße Tüte gekauft. Als Kind fand ich Ich finde es irrsinnig toll, welche Überraschungen man für 1€ erwarten konnte kann. Köstliche Gummispezialitäten, die man nicht im Supermarkt im Regal finden konnte. Jetzt gehe ich ja schon das ein oder andere Jahr nicht mehr zur Schule und Bahnhöfe versuche ich auch zu meiden. Die Lust auf die süße Tüte ist geblieben.

Ich kann diese DIY-Idee wirklich jedem ans Herz legen. Sie ist preiswert, sehr individuell und die Herstellung macht schon riesigen Spaß.
Das Tolle: Jeder, mit dem ich darüber gesprochen habe, hat ähnliche Erinnerungen daran. Also ist das doch eine wunderbare Geschenkidee, oder?


Zunächst:
Von der Menge her bin ich ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Ich kam gar nicht mehr aus dem Tütchen verpacken raus und habe eine Geschenkeliste, die circa einen Meter lang ist.

Bei der Vorbereitung sind mir auch diese Sweet Tables eingefallen, die die Blogwelt bevölkern. Hier seht ihr z.B. einen anlässlich einer Taufe mit einer Mischung aus Süßigkeiten und Kuchen. Oder ganz typisch auf einer Hochzeit als Alternative (oder Zusatz) zum Dessert-Buffet. Sollte ich mal heiraten, dann nur mit Candybar! :)

Meine persönliche Candybar war etwas rudimentär, aber dennoch beeindruckend:


Außerdem sind die fruchtigen Köstlichkeiten wohl das schönste Fotomotiv seit langem. Ich hätte ungefähr tausend Bilder von den Schlümpfe, Mäusen und Co. schießen können. :) Vielleicht bin ich auch einfach ein bisschen verfressen.

Die Saftbären haben sich ins Bild geschmuggelt, es aber am Ende nicht mehr in die Tütchen geschafft. Zu sehr Mainstream. ;)


Was ihr braucht:
Fruchtgummi in verschiedenen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen! 

Meine Sorten:
Haribo - Weiße Mäuse
Haribo - Saure Gurken
Haribo - Balla Balla Kirsche
Haribo - Krokodile
Haribo - Die Schlümpfe
Haribo - Katz & Maus
Red Band - Super Hechte Weingummis








Haribo - Cherryoca
Haribo - Frutinis

Geschenktütchen und Bastbänder (meine sind von dm)
für eine besonders beeindruckende Produktpräsentation: Einmachgläser (Korken von Ikea) und Dosen (Ikea) -> beides vorher gut spülen und trocknen lassen



Woher bekomme ich diese Fruchtgummis?

Also ich hab sie glücklicherweise im Großmarkt gekauft und sie waren zufälligerweise auch noch im Angebot. Deswegen hab ich unschlagbare 4€ pro Haribo-Packung bezahlt, was wirklich sehr günstig ist.
Ihr könnt sie auch im Internet direkt bei Haribo bestellen, da kosten sie 5,85€, es kommen auch noch Versandkosten hinzu. Wahrscheinlich gibt es auch noch tausend andere Anbieter.


Ihr könnt aber auch mal in einem größeren Supermarkt schauen. Globus hat auch einige große Dosen im Sortiment, bei Aldi und Rewe bekommt man auch mal welche. 
Natürlich könnt ihr auch einfach ganz normale Fruchtgummis in Tüten kaufen, die Cherryoca und die Frutinis hab ich bei Lidl gekauft, die kennt nicht jeder, weil es die in dieser Mischung (glaub ich jedenfalls) nur bei Lidl gibt. 300gr kosten 0,99€.

Generell hab ich einfach die Sorten gekauft, die ich am liebsten esse und bei denen es mich ärgert, dass man sie nicht normal im Supermarkt kaufen kann. Dabei ist vielleicht auch die ein oder andere Dose zu viel in den Wagen gewandert. Ups.


Normalerweise naschen wir Fruchtgummis schon mit den Händen, aber bei den Geschenken habe ich dann doch zur Zange gegriffen. Und schon wurde ich zur "Kiosk-Frau" ernannt. Jedenfalls einen Sonntag-Nachmittag lang. Ich kann euch sagen, eigentlich ist das ein richtiger Traumjob. :)

Mit Zange, Tütchen und Einmachgläsern bewaffnet ging es also los: "Süße Mischungen" produzieren!!!







Zu Beginn war ich schon stutzig, dass die Gläser doch recht schnell gefüllt waren und richtig: Kaum 2 Stunden später war ich immer noch am Eintüten. Ich habe die Menge total überschätzt, die in eine Tüte reinpasst. Bzw unterschätzt, was in den Haribo-Dosen drin war.


Ich hab kleine und große Tütchen befüllt und irgendwann sah die Küchentheke dann so aus. Jetzt bin ich für die nächsten Wochen versorgt mit Geschenken. Aber das Gute ist: Das Zeug hält sich! Man kann es mindestens ein Jahr auf diese Weise aufbewahren, wahrscheinlich sogar länger, es trocknet nur ein bisschen ein.



Am Ende noch ein kleines Etikett für jedes Tütchen (jaaa, mittlerweile ist es dunkel geworden) und fertig sind die süßen Mischungen für die Seele! Wäre ja auch nicht förderlich sie "Süße Mischung für die Hüften" zu nennen, oder? ;)

Na, was denkt ihr? Würdet ihr euch über so eine Mischung freuen? Oder ist Fruchtgummi so gar nicht euer Fall?







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