Samstag, 25. Januar 2014

Ratzfatz Schmackofatz #4: Marmorkuchen

Heute gibt's passend zum Wochenende einen echten Klassiker für euch: Den Marmorkuchen! Da wir dieses Wochenende wohl zu 95% im Haus verbringen werden, eignet sich so eine riesige Kuchenportion auch schonmal für zwei Personen. Morgens zum Frühstück, nachmittags zur Kaffeezeit und als kleinen Mitternachtssnack kann man sich dann nochmal ein Stück gönnen. 
Wenn alles gut läuft, kann man in der nächsten Woche auch noch Kuchen mit zur Arbeit nehmen, aber ich sehe da ja schwarz, denn er ist richtig, richtig lecker!





Und so geht's:

Das Grundrezept hab ich auf Chefkoch.de gefunden und es ein bisschen an meine Bedürfnisse (= meinen Küchenschrankinhalt) angepasst. 

Für eine lange Kuchenbackform braucht ihr:

300gr Butter (weich bis flüssig)
270gr Zucker
1 Beutel Vanillezucker (HIER geht's zu meinem Vanillezucker-Rezept)
1 Prise Salz

5 Eier

375gr Mehl
1 Pck. Backpulver
etwas Milch
Kakao bis der Teig dunkel ist



Die Butter kommt bei mir immer schnell in die Mikrowelle, so 1-2 Minuten, dann ist sie schön weich. Gestern war sie etwas zu flüssig, also hab ich sie nochmal für 3 Minuten auf den Balkon gestellt, dann hatte sie eine gute Konsistenz. 

Zur Butter kommen Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz und dann verrührt ihr das alles mit dem Handrührgerät, bis man den Eindruck hat, dass der Zucker sich aufgelöst hat.
Weiterrühren und nach und nach die Eier einzeln dazu geben.

Dann das Backpulver und etwa 1/3 des Mehls dazu geben und rühren, rühren, rühren. Heißt ja nicht umsonst "Rührteig". Wird der Teig zu bröselig, dann gebt einen Schluck Milch dazu. Die restlichen 2/3 vom Mehl nach und nach dazu geben und rühren, rühren, rühren. Der Teig sollte am Ende vom Rührhaken "reißen". 


Dann füllt ihr 2/3 vom hellen Teig in die Kastenform. Diese vorher gut buttern und mit Mehl einstäuben, dann löst sich der Kuchen später super aus der Form.


Den restlichen Teig so lange mit Kakao "einfärben", bis er richtig schön schokoladig aussieht. Hier könnt ihr auch nochmal etwas Milch dazu geben.



Dann kommt der Kuchen bei 180°C etwa 1 Stunde in den Ofen. Ich hab nach 40 Minuten Alufolie drüber gemacht, damit er nicht zu stark anbrennt. Der klassische Einstichtest empfiehlt sich natürlich auch, um zu sehen, ob er auch wirklich durch gebacken ist.


Hier könnt ihr auch nochmal schön das Marmormuster auf dem Kuchen sehen, ich hab mir deswegen auch den Puderzucker gespart, weil ich es so hübsch finde. :) Natürlich könnt ihr den Kuchen auch noch mit Schokolade, Guss oder ähnlichem verfeinern, aber ich finde, so ein reiner Rührkuchen braucht das gar nicht immer. 




Er ist wunderbar weich und saftig und zerfällt quasi im Mund. Wirklich ein tolles Rezept! 

Euch allen ein schönes Wochenende! :)






1 Kommentar:

  1. Hmm lecker ;) Du hast vollkommen recht , Marmorkuchen ist einfach der Klassiker schlechthin und geht eigendlich immer ^^ Ist der Lieblingskuchen von meinem Papa, und dein Kuchen sieht soo toll aus ! Ich habe das Gefühl ich werde ihn wohl bald mal wieder machen :D

    Ganz liebe Grüße und ein köstliches Wochenende
    Chrissi von http://chrissitallys.blogspot.de/

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